Kurzbiografie
Edgar Müller wurde am 10 Juli 1968 in Mülheim/Ruhr geboren und wuchs in der ländlichen Stadt Straelen im äußersten Westen von Deutschland auf.
Von Jugend an fasziniert von der Malerei, zeigt sich früh sein großes künstlerisches Talent seine Umgebung zeichnerisch und malerisch darzustellen. Er besucht das Gymnasium in der Nachbarstadt Geldern, wo seit über 30
Jahren jährlich der international bedeutende Wettbewerb der Straßenmaler
stattfindet. Inspiriert von den vergänglichen Werken, die ihm auf seinem Schulweg begegnen, nimmt Edgar Müller im Alter von 16 Jahren zum ersten Mal selber daran teil. Mit 19 Jahren gewinnt er diesen Wettbewerb
mit einer Kopie des Bildes "Das Emmausmahl" nach Caravaggio. In den darauf folgenden Jahren konnte er viele andere internationale Wettbewerbe
für sich entscheiden.
Seit 1998 trägt Edgar Müller den Titel 'maestro
madonnari', den weltweit nur wenige Künstler tragen. Diese Auszeichnung
wird seit 1972, anlässlich des "Ferragosto" (Maria Himmelfahrt)
auf dem bekanntesten Festival der Straßenmaler in der kleinen norditalienischen
Pilgerstadt "Grazie di Curtatone" vergeben.
Er entscheidet, sich ganz der Strassenmalerei zu widmen. Er bereist Europa und bestreitet seinen Lebensunterhalt mit seiner vergänglichen Kunst. Er hält
in Schulen Workshops zur Straßenmalerei ab und ist Organisations- und
Jurymitglied von verschiedenen Straßenmalerfestivals.
Zahlreiche Veröffentlichungen
in Presse und Fernsehen machen auf seine ungewöhnliche Kunst aufmerksam.
Sein offenes Atelier ist die Strasse. Dort präsentiert er den Menschen in ihrem Alltag die großartigen Werken alter Meister, legt dem Betrachter seine perfektionierten Kopien zu Füßen. Er lädt sein Publikum ein, an seiner Faszination über die Fähigkeit mit der sie sehend und verstehend ihre Sicht der Welt zum Ausdruck brachten, teil zu haben..
Trotz Kursen bei namhaften Künstlern und einem Studium zum Kommunikations-Designer,
ist Edgar Müller eigentlich Autodidakt. Immer wieder sucht er für sich
nach neuen Darstellungsformen. Inspiriert durch die Illusionsmalerei, insbesondere durch Werke von Kurt Wenner und Julian Beever, verwandelt er heute durch seine großformatige, dreidimensionale Malerei ganze Strassen und verleiht ihnen ein neues Antlitz. Der eigentliche Betrachter seiner Kunst wird zum agierenden, die Bildaussage verändernden Gestalter des Bildes und steht für ihn im Blickpunkt seiner neuesten Arbeiten.
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